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Eishockey Wetten: Wettarten, Wertungszeit und Anbieter im Vergleich

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Ein Eishockeyspiel steht nach der regulären Spielzeit unentschieden, und erst ein Treffer in der Verlängerung bringt die Entscheidung. Für den Zuschauer ist die Partie damit gewonnen. Eishockey Wetten rechnen nicht zwingend genauso ab, denn ob dieser Treffer in deine Wette eingeht, hängt am Wertungszeitraum der gewählten Wettart. FestivalPlay, BetLabel und IviBet schreiben ihn unterschiedlich an, und wer beide Fassungen derselben Partie nebeneinanderlegt, kommt auf zwei verschiedene Ergebnisse.

Eishockey Wetten beginnen mit der richtigen Wertungszeit

Du tippst bei einer Siegwette im Eishockey nicht auf den Sieger des Abends, sondern auf den Sieger eines festgelegten Zeitraums. Bleibt es nach den drei regulären Dritteln beim Gleichstand, holen Verlängerung und Penaltyschießen die Entscheidung nach, und genau dort trennen sich die Wettarten. Eine Wette, die nur die reguläre Spielzeit wertet, kennt das Unentschieden als eigenen Ausgang, während eine Wette mit Verlängerung und Penaltyschießen immer bei einer der beiden Mannschaften landet. Dieselbe Partie führt so zu zwei verschiedenen Ergebnissen, je nachdem, welche Fassung du gewählt hast.

Die drei Anbieter kennzeichneten diesen Unterschied auf zwei Wegen. FestivalPlay und IviBet schrieben den Zeitraum in den Namen der Wettart selbst, sodass er direkt an der Auswahl steht. BetLabel ordnete die Wettarten dagegen in Register ein, und der Zeitraum stand über der Gruppe statt in der einzelnen Zeile. Beide Wege führen zum selben Ziel, verlangen von dir aber einen anderen Blick: einmal auf den Namen, einmal auf die Überschrift darüber.

Praktisch heißt das, dass eine Mannschaft, die erst im Penaltyschießen gewinnt, in der einen Fassung als Sieger dasteht und in der anderen im Unentschieden. Wer den Zeitraum erst nach der Auswahl der Quote nachschaut, hat seinen Einsatz womöglich längst auf ein anderes Ereignis gesetzt, als er im Kopf hatte. Deshalb gehören Eishockey Wetten zu den Fällen, in denen der Zeitraum vor der Mannschaft und vor der Quote festgelegt wird.

Bezeichnung der WettartWas für die Abrechnung zählt
FestivalPlay: „Sieger (inkl. Verlängerung und Penaltyschießen)“reguläre Spielzeit, Verlängerung und Penaltyschießen
FestivalPlay: „3-Weg (reguläre Spielzeit)“nur die reguläre Spielzeit, Unentschieden möglich
IviBet: „Gewinner (inkl. Verlängerung und Elfmeterschießen)“reguläre Spielzeit, Verlängerung und Elfmeterschießen
IviBet: „1×2“die reguläre Spielzeit, weil der Einbezug getrennt geführt wurde
BetLabel: Register „Reguläre Spielzeit“nur die reguläre Spielzeit
BetLabel: Register „1. Drittel“, „2. Drittel“, „3. Drittel“nur der jeweilige Spielabschnitt

FestivalPlay, BetLabel und IviBet bei Eishockey Wetten im Vergleich

FestivalPlay, BetLabel und IviBet führen Eishockey Wetten in unterschiedlich feiner Gliederung. Sieger, Gesamttore und Handicap fanden sich bei allen dreien. Auseinander gingen die Häuser dort, wo es um Untergruppen ging, also um asiatische Varianten, um die Tore einzelner Mannschaften und um die Frage, ob ein und dieselbe Wettart einmal mit und einmal ohne Verlängerung nebeneinandersteht.

Genau diese Gliederung ist für dich die eigentliche Information. Die reine Anzahl der Zeilen bei einem Haus hilft dir wenig weiter. Entscheidend bleibt, ob die eine Wettart, die du setzen willst, im gewünschten Wertungszeitraum überhaupt zur Auswahl steht. Führt ein Anbieter Handicap und Gesamttore in zwei Zeitfassungen, kannst du dieselbe sportliche Einschätzung auf zwei verschiedene Ereignisse setzen. Führt er nur eine Fassung, triffst du die Entscheidung über den Zeitraum nicht selbst.

Die Übersicht unten zeigt je Haus eine einzelne Partie. Sie beschreibt damit einen Ausschnitt und keine Rangliste, denn ein anderes Spiel, eine andere Liga oder ein anderer Zeitpunkt kann bei demselben Anbieter ein anderes Bild ergeben. Nutze die Tabelle deshalb als Muster dafür, wie ein Haus sein Eishockeyangebot sortiert, und prüfe die konkrete Auswahl an der Partie, die dich interessiert.

AnbieterBetrachtetes EreignisGeführte WettartenGeführte WertungszeiträumeEinordnung
FestivalPlayAdler Mannheim gegen Graz 99ers„Sieger (inkl. Verlängerung und Penaltyschießen)“, „3-Weg (reguläre Spielzeit)“, „Handicap Tore (reguläre Spielzeit)“, „Tore über/unter (reguläre Spielzeit)“, „Doppelte Chance (reguläre Spielzeit)“, „Genaues Ergebnis (reguläre Spielzeit)“Zeitraum im Namen der Wettart, reguläre Spielzeit sowie Einbezug von Verlängerung und Penaltyschießeneine Partie, ein Angebotsausschnitt
BetLabelAk Bars Kasan gegen HK Sibir Nowosibirsk„1X2“, „Doppelte Chance“, „Team gewinnt“, „Beide Teams treffen“, „Ergebnis und beide Teams treffen“, „Gesamtzahl“, „Asian Gesamtzahl“, „Handicap“, „Asiatisches Handicap“, „Gesamtzahl 1“, „Gesamtzahl 2“, „Nächstes Tor“, „Richtiges Ergebnis (17-Weg)“, „Genaues Ergebnis“Register „Reguläre Spielzeit“, „1. Drittel“, „2. Drittel“, „3. Drittel“eine Partie, ein Angebotsausschnitt
IviBetCarolina Hurricanes gegen Florida Panthers„1×2“, „Gewinner (inkl. Verlängerung und Elfmeterschießen)“, „Total“, „Handicap“, „Genaues Ergebnis“„Total“ und „Handicap“ jeweils mit und ohne ausdrücklichen Einbezug von Verlängerung und Elfmeterschießeneine Partie, ein Angebotsausschnitt

Torgrenze und Handicap bei Eishockey Wetten berechnen

Ein einziges zusätzliches Tor kann bei einer Torwette über Gewinn und Verlust entscheiden, auch wenn die Partie sportlich längst gelaufen wirkt. Torgrenze und Handicap sind die beiden Vorgaben, die aus einer sportlichen Einschätzung eine eindeutig abrechenbare Wette machen. Bei der Torgrenze setzt du nicht auf einen Sieger, sondern auf die Höhe des Ergebnisses. Addiert werden dafür die Treffer beider Mannschaften, und die Vorgabe legt fest, wo die Grenze zwischen Über und Unter liegt. Die halbe Zahl hinter dem Komma sorgt dafür, dass am Ende immer eine der beiden Seiten vorne liegt.

Das Handicap arbeitet anders, obwohl es dieselbe Zahlenform hat. Hier bekommt die von dir gewählte Mannschaft die Vorgabe vor dem Vergleich auf ihr Torkonto angerechnet, und erst das Ergebnis dieser Rechnung führt zu Gewinn oder Verlust. Ein negatives Handicap zieht der favorisierten Mannschaft also Tore ab, bevor sie mit dem Gegner verglichen wird. Ein knapper Sieg reicht damit nicht mehr, und die Wette wird schwerer als eine reine Siegwette, was sich in einer höheren Quote niederschlägt.

Beide Vorgaben hängen an derselben Bedingung wie die Siegwette, denn gewertet werden allein die Tore aus dem Abschnitt, der bei der Wettart angeschrieben ist. Eine Torgrenze für die reguläre Spielzeit ist damit eine andere Wette als dieselbe Zahl mit Verlängerung, obwohl auf dem Bildschirm nur ein Zusatz in Klammern den Unterschied macht. Wer bei Eishockey Wetten die Vorgabe kontrolliert, ohne den Zeitraum daneben zu lesen, hat nur die Hälfte der Angabe geprüft.

WettartEntscheidungsfragePrüffeld bei der AuswahlZahlenbeispiel
Tore über/unterFallen mehr oder weniger Tore als die Vorgabe?Torgrenze und WertungszeitraumBei einer Torgrenze von 5,5 gewinnt Über ab sechs gewerteten Toren und Unter bei höchstens fünf.
Handicap ToreGewinnt die gewählte Mannschaft auch mit der Vorgabe?Handicap-Vorgabe, gewählte Mannschaft und WertungszeitraumBei einem Handicap von -1,5 muss die gewählte Mannschaft nach Anwendung der Vorgabe mit mindestens zwei Toren Vorsprung gewinnen.

Eishockey Wetten auf Drittel und besondere Spielereignisse

Kein Treffer aus dem Schlussabschnitt geht in eine Wette auf das erste Drittel ein. Ein Drittel ist ein eigener Wertungszeitraum mit eigenem Torkonto, und weil in einem einzelnen Abschnitt weniger Tore fallen als im ganzen Spiel, wiegt dort jeder Treffer schwerer. Eine frühe Führung dreht den Ausgang einer Abschnittswette bereits um, und genau das macht Drittelwetten für Eishockey Wetten reizvoll und zugleich anfälliger für Fehleinschätzungen.

Neben den Abschnitten gibt es Wetten, die gar nicht am Endstand hängen. Eine Wette auf den nächsten Treffer entscheidet sich am nächsten Tor der Partie, unabhängig davon, wer am Ende gewinnt. Eine Wette darauf, dass beide Mannschaften treffen, hängt an der Verteilung der Tore und nicht an ihrer Summe. Und eine Wette auf den genauen Endstand verlangt die exakte Kombination beider Torzahlen, weshalb sie mit Abstand die meisten möglichen Ausgänge hat.

Die drei Häuser schnitten dieses Feld unterschiedlich zu. Was in der folgenden Aufstellung steht, gilt für die jeweils betrachtete Partie und nicht als dauerhaftes Angebotsversprechen.

  • FestivalPlay: Dreiwegwetten und Torwetten für das erste, zweite und dritte Drittel.
  • BetLabel: unter anderem Doppelte Chance, nächstes Tor und Ergebniswetten, sortiert nach regulärer Spielzeit und den drei Dritteln.
  • IviBet: die Gruppen „Haupt“, „Tore“, drei einzelne Spielabschnitte, „Kombination“ und „Andere“.

Für deine Auswahl folgt daraus eine einfache Reihenfolge. Zuerst legst du fest, auf welchen Abschnitt oder auf welches Ereignis du dich festlegen willst, und erst danach suchst du die Gruppe, in der ein Haus diese Wette führt. Gehst du umgekehrt vor, öffnest also erst eine Gruppe und suchst darin nach einer passenden Idee, landest du regelmäßig bei einer Wette, deren Zeitraum nicht zu deiner Einschätzung passt.

Quote und Wettvorgabe mit zwei Rechenbeispielen prüfen

Eine Dezimalquote lässt sich in eine Wahrscheinlichkeit umrechnen, und diese Zahl ist der Maßstab, an dem du deine eigene Einschätzung misst. Der Rechenweg bleibt immer derselbe und kommt mit einer einzigen Division aus.

  1. Ausgangswert ist eine frei angenommene Dezimalquote von 2,00, die keine aktuelle Quote eines Anbieters abbildet.
  2. Der Kehrwert ergibt 1 / 2,00 = 0,50.
  3. In Prozent umgerechnet sind das 0,50 × 100 = 50%.

Dieser Prozentwert ist eine Untergrenze und noch kein fairer Wert, denn in der Quote steckt zusätzlich die Marge des Anbieters. Der tatsächlich nötige Wert liegt also darüber. Schätzt du die Wahrscheinlichkeit des Ausgangs niedriger ein, gibt es keinen rechnerischen Grund, den Einsatz zu setzen. Schätzt du sie höher ein, hast du zumindest den Ansatzpunkt, an dem sich eine Wette begründen lässt.

Die zweite Prüfung an derselben Auswahl kommt ohne Formel aus. Ob eine Torwette oder ein Handicap gewinnt, ergibt sich aus dem Auszählen. Du nimmst die Tore, die im gewählten Wertungszeitraum gefallen sind, rechnest beim Handicap die Vorgabe auf das Torkonto deiner Mannschaft an und vergleichst erst dann. Beide Prüfungen greifen ineinander, weil die erste dir zeigt, wie sicher du dir sein musst, und die zweite festlegt, welches Ereignis überhaupt eintreten muss.

Eishockey Wetten vor der Abgabe in sechs Schritten prüfen

Die höhere von zwei Quoten ist nicht automatisch das bessere Angebot. Zahlen auf dieselbe Eishockeypartie können deutlich auseinanderliegen, und der Grund dafür sitzt meist in den Feldern daneben, die den Ausgang der Wette definieren, und nur selten in der sportlichen Einschätzung der Häuser. Genau deshalb lohnt sich vor der Abgabe eine kurze, immer gleiche Kontrolle, die du in wenigen Sekunden durchziehst.

  1. Partie: Gehören beide Quoten zur selben Begegnung?
  2. Wertungszeitraum: Zählt in beiden Fällen dieselbe Spielzeit, also entweder die reguläre Spielzeit, derselbe Abschnitt oder jeweils der Einbezug von Verlängerung und Penaltyschießen?
  3. Zahl der möglichen Ausgänge: Steht das Unentschieden in beiden Fällen zur Auswahl oder in keinem?
  4. Torgrenze: Steht bei beiden dieselbe Zahl vor der Entscheidung zwischen Über und Unter?
  5. Handicap-Vorgabe: Ist die Vorgabe identisch und derselben Mannschaft zugeordnet?
  6. Quote: Erst jetzt die beiden Zahlen nebeneinanderlegen und gegen deine eigene Einschätzung halten.

Schon eine einzige Abweichung in dieser Reihe macht den Vergleich wertlos, weil beide Quoten dann rechnerisch zu verschiedenen Ereignissen gehören. Die höhere Zahl ist in diesem Fall kein Vorteil, sondern ein Hinweis darauf, dass du zwei unterschiedliche Wetten miteinander verglichen hast. Am häufigsten passiert das beim Wertungszeitraum, weil er als kurzer Zusatz neben einem sonst identischen Namen steht und beim schnellen Durchgehen untergeht.

Der Nutzen dieser Reihenfolge liegt darin, dass sie deine Entscheidungen umdreht. Statt mit einer Quote anzufangen und die Bedingungen nachträglich zu akzeptieren, legst du erst das Ereignis fest und suchst dann die Zahl dazu. Damit vergleichst du bei Eishockey Wetten nur noch Angebote, die tatsächlich dasselbe abrechnen, und die Quote bezieht sich wieder auf ein klar umrissenes Ereignis.

FAQ

Was bedeutet 1X2 bei Eishockey Wetten?

1X2 steht für die drei möglichen Ausgänge einer Partie über die reguläre Spielzeit: 1 für den Heimsieg, X für das Unentschieden und 2 für den Auswärtssieg. BetLabel führte „1X2“ im Register „Reguläre Spielzeit“. IviBet führte „1×2“ getrennt von „Gewinner (inkl. Verlängerung und Elfmeterschießen)“, sodass beide Zeitfassungen nebeneinander zur Auswahl standen. Wählst du 1X2, bleibt das Unentschieden ein gewinnender Ausgang, auch wenn die Partie danach noch entschieden wird.

Zählt die Verlängerung bei Eishockey Wetten immer mit?

Nein, sie zählt nur dort mit, wo sie ausdrücklich zur Wettart gehört. Bei FestivalPlay stand „Sieger (inkl. Verlängerung und Penaltyschießen)“ getrennt von „3-Weg (reguläre Spielzeit)“, bei IviBet stand „1×2“ getrennt von „Gewinner (inkl. Verlängerung und Elfmeterschießen)“. BetLabel ordnete die betrachteten Wettarten unter „Reguläre Spielzeit“, „1. Drittel“, „2. Drittel“ und „3. Drittel“ ein. Der Zeitraum steht damit entweder im Namen der Wettart oder über der Gruppe, in der sie einsortiert ist.

Welche Unterschiede zeigte das Eishockey-Angebot der drei Anbieter?

FestivalPlay führte „Sieger (inkl. Verlängerung und Penaltyschießen)“, „3-Weg (reguläre Spielzeit)“, „Handicap Tore (reguläre Spielzeit)“, „Tore über/unter (reguläre Spielzeit)“, „Doppelte Chance (reguläre Spielzeit)“ und „Genaues Ergebnis (reguläre Spielzeit)“. BetLabel führte unter anderem „1X2“, „Doppelte Chance“, „Gesamtzahl“, „Asian Gesamtzahl“, „Handicap“, „Asiatisches Handicap“, die Team-Gesamtzahlen „Gesamtzahl 1“ und „Gesamtzahl 2“, „Nächstes Tor“ sowie die Ergebniswetten „Richtiges Ergebnis (17-Weg)“ und „Genaues Ergebnis“. IviBet führte „1×2“, „Gewinner (inkl. Verlängerung und Elfmeterschießen)“, „Total“, „Handicap“ und „Genaues Ergebnis“.

Was bedeutet Über 5,5 Tore bei Eishockey Wetten?

Bei einer Torgrenze von 5,5 gewinnt Über ab sechs gewerteten Toren und Unter bei höchstens fünf. Für die Wertung addierst du die Tore beider Mannschaften, begrenzt auf den Zeitraum, den die gewählte Wettart angibt.

Warum lassen sich zwei Eishockeyquoten nicht immer direkt vergleichen?

Warum lassen sich zwei Eishockeyquoten nicht immer direkt vergleichen?

Karina Novakova
Über den Autor

Karina Novakova

Ich heiße Karina Novakova und interessiere mich seit vielen Jahren intensiv für Sport. Besonders die Leichtathletik gehört zu meinen größten Hobbys, doch ich verfolge auch zahlreiche andere Sportarten regelmäßig. Durch diese Begeisterung beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und analysiere verschiedene Wettanbieter. In meinen Testberichten teile ich meine Erfahrungen und gebe einen Überblick über Angebote, Quoten und Funktionen der Wettplattformen.